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Was verdient man während der Ausbildung zum Fliesenleger?

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  • Aktualisiert 15. Januar 2026 um 08:32
  • 694 Mal gelesen
  • ca. 18 Minuten Lesezeit
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In diesem Artikel werden die Verdienstmöglichkeiten während der Ausbildung zum Fliesenleger genauer unter die Lupe genommen. Erfahre alles über das Einstiegsgehalt im ersten Ausbildungsjahr, Gehaltssteigerungen in den darauffolgenden Jahren, das Vollzeitgehalt während der Ausbildung und die Weiterbildungsmöglichkeiten mit entsprechenden Gehaltsaussichten.

Verdienstmöglichkeiten während der Ausbildung zum Fliesenleger
Ausbildung zum Fliesenleger
Inhaltsverzeichnis [VerbergenAnzeigen]
  1. Gehalt während der Ausbildung zum Fliesenleger
  2. Ausbildungsvergütung nach Lehrjahr
  3. 1. Ausbildungsjahr: Das Einstiegsgehalt
  4. Regionale Unterschiede in der Ausbildung
  5. 2. Ausbildungsjahr: Erste Gehaltssteigerungen
  6. Zusätzliche Leistungen während der Ausbildung
  7. 3. Ausbildungsjahr: Vollzeitgehalt als Fliesenleger in Ausbildung
  8. Arbeitszeiten und Überstundenregelung
  9. Weiterbildungsmöglichkeiten und Gehaltsaussichten nach der Ausbildung
  10. Häufige Fragen zur Vergütung in der Ausbildung
  11. Fliesenleger in der Nähe

Gehalt während der Ausbildung zum Fliesenleger

Während der Ausbildung zum Fliesenleger variiert das Gehalt je nach Bundesland und Ausbildungsbetrieb. Generell liegt das durchschnittliche Gehalt in den ersten beiden Ausbildungsjahren zwischen 500 und 800 Euro brutto im Monat. Im dritten Ausbildungsjahr steigt das Gehalt in der Regel auf etwa 850 bis 1.100 Euro brutto monatlich an. Es gibt jedoch große Unterschiede zwischen den Tarifverträgen der verschiedenen Bundesländer. In einigen Regionen erhalten Auszubildende im ersten Jahr bereits mehr Gehalt als in anderen während des gesamten Zeitraums. Grundsätzlich ist das Gehalt während der Ausbildung zum Fliesenleger nicht unbedingt hoch, da es sich um eine handwerkliche Ausbildung handelt. Die Vergütung kann jedoch durch verschiedene Faktoren wie beispielsweise tarifliche Regelungen, Betriebsgröße und Zusatzleistungen beeinflusst werden. Zudem haben Auszubildende Anspruch auf Urlaubstage und eventuelle Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld. Es ist ratsam, sich vor Beginn der Ausbildung über die genauen Gehaltsbedingungen zu informieren, um sich einen Überblick über die finanziellen Rahmenbedingungen zu verschaffen. Im Laufe der Ausbildung können sich auch Möglichkeiten ergeben, Zusatzausbildungen zu absolvieren, um das Gehalt zu erhöhen und die beruflichen Perspektiven zu verbessern.

Ausbildungsvergütung nach Lehrjahr

Lehrjahr BruttogehaltHinweise
Ausbildungsjahr 1 Tarifliche Einstufung mit jährlichen Anpassungen, typischerweise im unteren Bereich des Branchenlohns, genaue Beträge werden im Vertrag genannt. Vorgespräch im Betrieb empfohlen, um individuelle Konditionen zu verstehen und Mutmaßungen zu verhindern.
Ausbildungsjahr 2 Fortschreitende Verantwortungen im Montage- und Verlegeprozess, tarifliche Steigerungen möglich, regional unterschiedlich. Regionale Unterschiede beeinflussen die Vergütungsskala deutlich, daher Vergleich mit Ausbildungsbetrieb sinnvoll.
Ausbildungsjahr 3 Erweiterte Aufgaben wie Materialkunde, Planung kleiner Projekte, deutliche Lernfortschritte im Arbeitsalltag. Hinweis zu Praxisnähe: Betriebe integrieren Lernziele in echte Projekte, Transparenz im Unterricht integriert.
Ausbildungsjahr 4 Fortgeschrittene Techniken, Interessentengespräche, Qualitätskontrollen und Dokumentation. Inbetriebnahme von Kleinprojekten erfordert Standfestigkeit und präzises Arbeiten, oft Begleitung durch Mentor.
Ausbildungsjahr 5 Spezialisierung auf komplexe Verlegeaufträge, kreative Gestaltung, Schadensdokumentation. Viele Betriebe geben klare Kriterien für Leistungsstufen, damit Entwicklung nachvollziehbar bleibt.
Ausbildungsjahr 6 Vorbereitung auf Abschlussprüfungen mit Praxis- und Theoriekomponenten. Mentoring durch erfahrene Fliesenleger stärkt Sicherheit bei eigenständigen Aufgaben.
Ausbildungsjahr 7 Übernahme kleiner bis mittlerer Projekte mit Koordination von Helfern. Tarifbindung schafft Planbarkeit; zusätzliches Lernangebot durch interne Schulungen möglich.
Ausbildungsjahr 8 Verlegung fortgeschrittener Muster, Stoßtechnik und Oberflächenbearbeitung. Interessentennähe kommt durch Beratung, Kalkulation und Nachbetreuung der Arbeiten.
Ausbildungsjahr 9 Eigenständige Aufträge, Qualitätsmanagement und Abrechnungsgrundlagen. Ausblick: Karrierewege führen oft in Betriebe, Meisterschule oder spezialisierte Fachbetriebe.

1. Ausbildungsjahr: Das Einstiegsgehalt

1. Ausbildungsjahr: Das Einstiegsgehalt als Fliesenleger liegt in der Regel zwischen 400 und 600 Euro im Monat. Dieses Gehalt kann je nach Betrieb, Region und Tarifvertrag variieren. In kleineren Handwerksbetrieben wird oft weniger gezahlt als in größeren Unternehmen. Trotzdem bietet die Ausbildung zum Fliesenleger gute Zukunftsaussichten und Entwicklungsmöglichkeiten. Während des ersten Ausbildungsjahres lernen angehende Fliesenleger die Grundlagen ihres Handwerks und werden in verschiedene Tätigkeiten eingeführt.

Das Gehalt im ersten Jahr ist daher eher als symbolische Vergütung zu verstehen. Es wird nicht erwartet, dass die Azubis bereits produktiv im Betrieb arbeiten können, daher fällt das Einstiegsgehalt entsprechend niedriger aus. Dennoch ist es wichtig, während der Ausbildung ein finanzielles Polster anzusparen, um sich zum Beispiel Werkzeuge und Arbeitskleidung kaufen zu können. Trotz des vergleichsweise niedrigen Einstiegsgehalts bietet die Ausbildung zum Fliesenleger eine solide Grundlage für eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung und gesammelten Erfahrungen im Beruf können Fliesenleger durchaus ein attraktives Gehalt erwarten. Es lohnt sich also, die Ausbildung mit Fleiß und Engagement zu absolvieren, um die besten Möglichkeiten für eine lukrative Karriere als Fliesenleger zu schaffen.

Regionale Unterschiede in der Ausbildung

Region Typische VergütungAnmerkungen
Nordrhein-Westfalen Qualifizierungsorientierte Vergütung im unteren bis mittleren Spektrum der Ausbildungsentgelte, angepasst an Ausbildungsjahr und Tarifrahmen Die Region zeigt eine gute Nachfrage nach Fliesenlegern mit strukturiertem Lernpfad und klaren Zwischenzielen
Bayern Unteres bis mittleres Spektrum, beeinflusst durch regionale Tarifstrukturen, mit jährlicher Steigerung entsprechend Lernfortschritt In dieser Umgebung profitieren Lernende von starken Handwerksbetrieben, die gezielte Schulungen fördern
Baden-Württemberg Durchschnittliches Ausbildungsentgelt im mittleren Segment, ergänzt durch Regionallagen und betriebliche Zuschläge Hier wirkt sich eine starke Ausbildungslandschaft positiv auf die Praxisnähe der Lehre aus
Sachsen Vertraglich vereinbartes Ausbildungsentgelt im mittleren Bereich der Spanne, je nach Ausbildungsstand und Betrieb Regionale Fachkräftesituation beeinflusst Lerninhalte, besonders was Fliesenarten und Materialien angeht
Hessen Regionale Anpassungen und tarifliche Rahmenbedingungen führen zu moderaten Gehaltsschüben im Verlauf der Lehre Bei dieser Area kommt es auf saisonale Aufträge an, was Lernende intensiv in reale Projekte einbindet
Saarland Tarifliche Orientierung mit zusätzlichen Zuschlägen für Mehrarbeit und Schichtbetrieb, besonders in größeren Betrieben Unternehmen setzen oft hochwertige Zertifizierungen voraus, um später anspruchsvolle Aufgaben zu übernehmen
Hamburg Ausbildungsvergütung im mittleren Bereich, variiert mit Betriebsgröße und regionaler Nachfrage Große Betriebe bieten oft umfassende Ausbildungsprogramme mit externen Schulungen und Meisterkursen
Berlin Zusatzleistungen und Bonifikationen im Ausbildungsrahmen, ohne konkrete Beträge genannt Starke öffentliche Förderung und Ausbildungsnetzwerke unterstützen die Lehre und bieten Praxispartner
Mecklenburg-Vorpommern Angemessene Vergütungsentwicklung durch Lernfortschritte und betriebliche Zusatzleistungen Regionale Struktur ermöglicht vielseitige Spezialisierungen von Naturstein bis Mosaik

2. Ausbildungsjahr: Erste Gehaltssteigerungen

Im zweiten Ausbildungsjahr zum Fliesenleger können Auszubildende mit ersten Gehaltssteigerungen rechnen. In der Regel erhalten sie eine Vergütung, die etwas über dem Mindestlohn liegt. Die genaue Höhe des Gehalts variiert je nach Betrieb und Region. Oftmals wird das Gehalt im zweiten Ausbildungsjahr um einige Euro angehoben, um die gesteigerten Anforderungen und Kenntnisse der Auszubildenden zu honorieren. Auszubildende im zweiten Ausbildungsjahr zum Fliesenleger arbeiten bereits eigenständiger und übernehmen mehr Verantwortung.

Sie unterstützen erfahrene Kollegen, führen kleinere Projekte von Ihnenständig durch und können somit einen größeren Beitrag zum Betrieb leisten. Dies spiegelt sich auch im Gehalt wider, das im zweiten Lehrjahr in der Regel höher ausfällt als zu Beginn der Ausbildung. Zudem haben Auszubildende zu diesem Zeitpunkt bereits mehr Erfahrung gesammelt und sind in der Lage, anspruchsvollere Aufgaben zu bewältigen. Neben dem monatlichen Gehalt können Auszubildende im zweiten Lehrjahr auch von zusätzlichen Benefits profitieren, wie beispielsweise vermögenswirksame Leistungen oder Zuschüssen zur Altersvorsorge. Einige Betriebe bieten ihren Auszubildenden auch die Möglichkeit, an Fortbildungen oder Weiterbildungen teilzunehmen, um ihr Fachwissen zu vertiefen und ihre Karrierechancen zu verbessern. Die Vergütung im zweiten Ausbildungsjahr zum Fliesenleger ist somit nicht nur von der Tarifstruktur abhängig, sondern kann auch individuell durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden.

Zusätzliche Leistungen während der Ausbildung

Leistung BeschreibungWer zahlt
Untergrund prüfen und vorbereiten Sichtprüfung des Untergrunds, Feuchtigkeitstest nach DIN 18156, Anrühren von Ausgleichsmasse, Nivellierarbeiten mit flexibler Spachtelmaschine wie der Rubi NC-40 und präzisem Maßcheck mit einer Laser-Wasserwaage Ausbildungsbetrieb übernimmt Materialkosten und Bereitstellung von Fliesen, Kleber, Fugenmasse und Schutzfolien
Untergrundabdichtung planen und durchführen Auswahl geeigneter Feuchtigkeitsbarriere, Einsatz von Bitumen- oder Polymerfolien, Planung der Abdichtung in Nassbereichen, Umsetzung gemäß DIN-Vorschriften Ausbildungsbetrieb trägt Kosten für Abdichtungsprodukte, Spezialwerkzeuge und Fachmaterialien, ggf. Schulungen
Fliesen zuschneiden und anpassen Präzises Zuschneiden an Klebefugen und Ecken, Nutzung eines Fliesenschneiders wie Rubi NC-40, berührungslose Maßnahme mit Schutzbrille Ausbildungsbetrieb bezahlt Fliesenschneider Rubi NC-40, Schneidplatten und Schutzzubehör im Rahmen der Praxisphase
Fliesen verlegen – erste Lage setzen Verlegen der Fliesen gemischt mit Flexmuggel, gleichmäßige Spalten, Einsatz von Fliesenkleber und ggf. Klebstoff mit Extend-Top-Spezifikation, exakte Verlegerichtung durch Laserwaage Ausbildungsbetrieb sorgt für Arbeitsmaterialien, Spachtel, Kleber, Zahnspachtel und Laser-Wasserwaage im Einsatzbereich
Verfugen und abdichten der Fugenbreiten Fugenmaterialien auswählen, Fugenbreiten prüfen, elastischer Fugenmörtel nach Mapes-Matrix, Schutz der Fliesenoberfläche durch Abdeckstreifen Ausbildungsbetrieb trägt Materialaufwand für Fugenmasse, Abdichtungen und Abdichtungsband innerhalb des Projekts
Befestigungen für Sanitär- und Badzubehör setzen Montagezubehör wie Halterungen, Eckschienen und Sanitärbefestigungen prüfen und korrekt montieren, Anpassung an Sanitärinstallationen Ausbildungsbetrieb übernimmt Befestigungselemente, Dichtungen und Montageprofile, ergänzt durch Befestigungstechnik gemäß Plan
Oberflächenfinish und Endreinigung Spitzenkontrolle der Oberflächen, Entfernen von Überschüssen, Reinigung der Flächen, Endabnahme durch den Ausbilder Ausbildungsbetrieb stellt Reinigungsmittel, Staubabsaugung, Putztücher und Spezialreiniger bereit
Qualitätskontrolle und Dokumentation Dokumentation der Arbeitsschritte, Prüfkriterien gemäß Ausbildungsplan, Foto- und Mengennachweise, Übergabeprotokoll an den Ausbildungsbetrieb Ausbildungsbetrieb übernimmt Qualitäts- und Dokumentationspflichten, ggf. Zusatzmaterialien für Messungen und Fotos

3. Ausbildungsjahr: Vollzeitgehalt als Fliesenleger in Ausbildung

Das 3. Ausbildungsjahr als Fliesenleger in Vollzeit bringt auch eine entsprechende Entlohnung mit sich. Während dieser Phase der Ausbildung können die angehenden Fliesenleger mit einem Vollzeitgehalt rechnen, das sich im Vergleich zu den ersten beiden Ausbildungsjahren deutlich erhöht. Dies liegt daran, dass die Auszubildenden nun über mehr Erfahrung verfügen und bereits fortgeschrittene Kenntnisse und Fertigkeiten erworben haben.

In zahlreichen Fällen können Fliesenleger-Auszubildende im 3. Ausbildungsjahr bereits ein überdurchschnittliches Gehalt erwarten, das ihnen ermöglicht, ihren Lebensunterhalt eigenständig zu bestreiten. Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung finanzieller Unabhängigkeit und Anerkennung für die Arbeit, die sie während ihrer Ausbildung geleistet haben. Die genaue Höhe des Vollzeitgehalts variiert je nach Ausbildungsbetrieb, Region und Tarifvertrag. Die Bezahlung im 3. Ausbildungsjahr als Fliesenleger spiegelt auch die gesteigerte Verantwortung wider, die die Auszubildenden übernehmen. Sie arbeiten eigenständiger, setzen ihre Fertigkeiten gezielt ein und können in der Regel auch komplexere Aufgaben bewältigen. Dies wird vom Arbeitgeber honoriert und kann sich positiv auf das Gehalt auswirken. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass das Vollzeitgehalt als Fliesenleger in der Ausbildung zwar attraktiv sein kann, aber auch von anderen Faktoren wie Arbeitszeiten, Zusatzleistungen und Perspektiven für die Zukunft abhängt.

Arbeitszeiten und Überstundenregelung

Arbeitszeittyp Übliche Stunden pro WocheErläuterung
Frühschicht eine typische Vierzig-Stunden-Woche In der Ausbildung zum Fliesenleger zählt die Woche oft als Lernfeld, in dem Praxiszeiten im Vordergrund stehen, während Lernphasen in der Berufsschule ergänzend folgen
Spätschicht eine Vierzig-Stunden-Woche mit gelegentlichen Überschreitungen Die betrieblich vorgegebenen Arbeitszeiten werden am Ausbildungsstand und Baustelleneinsatz angepasst, wodurch Lerninhalte praxisnah vermittelt werden
Wochenendarbeit eine regelmäßige Wochenstundenanzahl, die oft im Bereich rund vierzig liegt Überstundenregelungen spiegeln die Baustellenphasen wider und geben jungen Fachkräften Orientierung, wie Mehrarbeit kompensiert wird
Pausen-Arbeitszeit eine ausgewogene Verteilung über Wochentage, seltene Halbtage Die Tarif- oder Betriebsvereinbarungen schreiben vor, wie Ausbildungszeiten, Lehrgangswochen und Praktikumsfenster aufgeteilt werden
Block-Arbeitstage eine kompakte Blockplanung über mehrere Tage hinweg Bei der Berufsausbildung ist es üblich, dass Lerninhalte und Praxiszeiten im Wechsel erfolgen, wodurch sich das wöchentliche Pensum flexibel gestaltet
Montag bis Freitag, lange Tage eine stabile Wochenstruktur mit langen Tagen und Pausenregelung Auf Baustellen ergeben sich oft längere Tage in Stoßzeiten, gefolgt von ruhigeren Wochenabschnitten, was Planungssicherheit schafft
Nur-Werkstattphase eine Mischung aus praktischer Praxis und Theoriephasen Die Lernthemen erstrecken sich von Zuschneiden über Verlegen bis zu Versiegelungen, sodass die Praxis klar Vorrang vor reinen Theorieblöcken hat
Kalt- und Nassarbeitenphasen eine flexible Zeiteinteilung je nach Baustelleneinsatz Während Berufsschulphasen reduziert sich die Praxiszeit zugunsten des Lernstoffs, um Grundlagenwissen zu festigen
Vorbereitungs- und Revierarbeiten eine Kombination aus Baustelleneinsätzen und Werkzeugkunde Ausbildungsbetriebe integrieren regelmäßig technische Einweisungen, Sicherheitsunterweisungen und Materialkunde in den Arbeitsablauf
Aufbau von Musterflächen eine gezielte Ausbildungswoche mit Praxisblöcken und Lernzeiten Bei Lehrgangswochen oder Meisterschulen ergeben sich Phasen mit konzentriertem Theorieanteil, die die Praxisfähigkeit stärken
Reparatur- und Instandhaltungseinsätze eine variierende Wochenbilanz, abhängig von Projektdauer Projektbezogene Baustellen führen zu zeitweiligen Anpassungen der Wochenstruktur, damit die Lerninhalte umgesetzt werden
Ausbildungsvertretung in bei Bedarf eine planbare, aber an Bauprojekten orientierte Arbeitszeit Die Ausbildungsvergütung orientiert sich an der Ausbildungsstufe sowie dem realen Arbeitsaufwand, der Praxis verknüpft mit Theorie

Weiterbildungsmöglichkeiten und Gehaltsaussichten nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung zum Fliesenleger stehen verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten offen, die es ermöglichen, sich fachlich weiterzuentwickeln und die Karrierechancen zu verbessern. Eine Möglichkeit ist beispielsweise die Meisterprüfung, die dazu berechtigt, einen eigenen Betrieb zu führen oder als Ausbilder tätig zu werden. Mit dem Meisterbrief ergeben sich in der Regel auch bessere Gehaltsaussichten.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, sich zum Techniker oder Fachwirt im Bereich Fliesen-, Platten- und Mosaikleger weiterzubilden, um zusätzliche Qualifikationen zu erlangen. Durch zusätzliche Weiterbildungen können Fliesenleger ihre Expertise erweitern und sich spezialisieren. So könnten sie beispielsweise Kenntnisse im Bereich Sanierung oder Denkmalpflege erwerben. Diese Spezialisierungen können sich positiv auf das Gehalt auswirken, da sie eine höhere Wertschätzung am Arbeitsmarkt genießen. Zudem bieten sich Möglichkeiten zur Weiterbildung im Bereich der Digitalisierung und des Baus mit nachhaltigen Materialien, um mit den aktuellen Entwicklungen in der Baubranche Schritt zu halten. Durch eine kontinuierliche Weiterbildung können Fliesenleger ihr Gehalt im Laufe ihrer Karriere steigern. Wer sich regelmäßig fortbildet und über aktuelle Trends und Technologien informiert, hat gute Chancen, in höhere Gehaltsstufen aufzusteigen. Zudem besteht die Möglichkeit, sich durch Spezialisierungen oder Zusatzqualifikationen wie beispielsweise im Bereich des Brandschutzes oder der barrierefreien Gestaltung hervorzuheben und sich somit auch finanziell attraktiv zu positionieren.

Häufige Fragen zur Vergütung in der Ausbildung

  • Wie entwickelt sich die Vergütung während der Ausbildung zum Fliesenleger?
    In Tarifverträgen oder betrieblichen Vereinbarungen geregelt, wächst der Betrag mit fortschreitender Praxis und mehr Verantwortung; regionale Unterschiede beeinflussen die Höhe spürbar.
  • Welche zusätzlichen Leistungen können Auszubildende neben dem Grundgehalt erhalten?
    Zusätzliche Leistungen können Urlaubsgeld, Fahrtkostenzuschüsse, Lernmaterialien oder betriebliche Sozialleistungen sein, wobei der Umfang vom Arbeitgeber abhängt.
  • Wie wirkt sich Überstundenregelung auf die Vergütung aus und wann greift sie?
    Überstunden werden entweder durch Zuschläge oder durch Freizeitausgleich honoriert; wichtig ist eine klare vertragliche Regelung sowie eine transparente Dokumentation der Stunden.
  • Gibt es Unterschiede bei der Ausbildungsvergütung je nach Bundesland oder Betrieb?
    Ja, Unterschiede ergeben sich oft durch regionale Tarifverträge, Kammerwerke und betriebliche Praxis; einige Regionen haben stabilere Spannen als andere.
  • Welche Rolle spielen Lehrmaterialien und Arbeitsmittel in der Ausbildungsvergütung?
    Auszubildende erhalten häufig Werkzeuge, Materialien und Schulungsunterlagen wie Fliesenkleber, Fugenmasse, Fliesenschneider von Markenherstellern – dies entlastet den Ausbildungsweg deutlich.
  • Wie beeinflusst die Praxisnähe des Betriebs die finanzielle Entwicklung während der Ausbildung?
    Durch praxisnahe Aufgaben im Betrieb, regelmäßige Schulungen und den Zugriff auf professionelle Werkzeuge steigt die Lernkurve und damit oft auch die Bereitschaft des Arbeitgebers, Anteile am Einkommen zu berücksichtigen.
  • Welche Weiterbildungswege erhöhen nach Abschluss der Ausbildung die Verdienstmöglichkeiten?
    Nach erfolgreichem Abschluss eröffnen sich Chancen auf Gehaltsanpassungen, Meisterin oder Fachwirtqualifikationen erhöhen credentialbasierte Verdienstwege und eröffnen Führungsrollen im Handwerk.
  • Wie verhalten sich Arbeitszeiten wie Schicht- oder Wochenendarbeit zur Vergütung?
    Schicht- oder Wochenendarbeit kann Zuschläge erzeugen, während Spät- oder Frühschichten je nach Tarif und Betrieb unterschiedlich vergütet werden; vertragliche Regelungen geben hier Orientierung.
  • Welche typischen Bestandteile ergänzen das Auszubildendenpaket, ohne konkrete Preise zu nennen?
    Zu den üblichen Bestandteilen gehören zusätzliches Lernmaterial, Fahrtkostenzuschüsse, Zuschüsse zu Auswärtstätigkeiten und ggf. betriebliche Zusatzleistungen, ohne konkrete Honorare zu nennen, dafür aber Transparenz über den Rahmen zu schaffen.

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